Dr. med. Marlene zur Oeveste

über mich
geboren 1966, 2 Kinder

  • Seit 1989 Krankenschwester
  • Seit 2003 Frauenärztin
  • 1990-2003 Akupunkturausbildung über die
  • 1996 A- Diplom Ohr- und Körperakupunktur DAAA (Deutsche Akademie für Akupunktur und Aurikulomedizin)
  • 2016 Diplom für ärztliche Osteopathie
  • 2019 Diplom für Kinderosteopathie
    (Ärzteseminar für osteopathische Medizin bei der DAOM in Münster)

Fremdsprachen
Englisch, Französisch


Mitgliedschaften
Bundesverband der Frauenärzte www.bvf.de
DAOM (Deutsche Akademie für osteopathische Medizin) www.daom.de
EROP (Europäische Ärztegesellschaft für Osteopathische Medizin) www.erop.org
DAA (Deutsche Akademie für Akupunktur) www.akupunktur.de/
NATUM (Gesellschaft für Naturheilverfahren, Akupunktur und Umweltmedizin) www.natum.de
Deutsche Menopause-Gesellschaft www.menopause-gesellschaft.de
ÄSOM (Ärzteseminar für osteopathische Medizin) www.xn--som-pla.de


Osteopathie

Wie kommt eine Frauenärztin zur Osteopathie?
Diese Frage wurde mir schon häufig gestellt. Vor einigen Jahren habe ich selbst als Patientin sehr gute Erfahrungen mit der Osteopathie gemacht. Als ich mich näher mit dem Thema befasste, hörte ich von allen Seiten: Machen Sie bitte die Ausbildung, wir brauchen dringend Frauenärztinnen in der Osteopathie. Gesagt-getan. Ich habe diesen Schritt nicht bereut. Die palpatorischen Fähigkeiten, die ich gelernt habe, helfen mir auch in meiner täglichen Arbeit in einer „normalen“ gynäkologischen Praxis.

Was ist Osteopathie?
Osteopathie ist „low-tec“ Medizin. Sie geht der Ursache von Krankheiten auf den Grund. Sie fragt nach, warum eine Krankheit ausgebrochen ist und was den Organismus bisher daran gehindert hat, zu gesunden. Der Osteopath benutzt vorwiegend seine Hände, um einen Befund zu erheben. Durch gute Ausbildung und Übung sind die Hände die Instrumente, mit denen Bewegungseinschränkungen aufgespürt und gelöst werden können.

Trotz meiner deutlichen beruflichen Afferenz zum weiblichen Geschlecht behandele ich selbstverständlich auch Männer.

Osteopathie in der Frauenheilkunde
Osteopathie ist eine ganzheitliche Methode, deshalb ist es auch bei eindeutig gynäkologischen Beschwerden sinnvoll, sich auf den gesamten Menschen zu konzentrieren. Aber gerade bei Krankheitsbildern wie Inkontinenz, hyperaktive Blase, Vaginismus, Dyspareunie (Schmerzen beim Geschlechtsverkehr) oder unerfülltem Kinderwunsch kann eine spezielle gynäkologische osteopathische Behandlung segensreich sein.

Osteopathie in der Schwangerschaft
In vielen Bereichen sind schwangere Frauen in Deutschland sehr gut versorgt. Ein eklatanter Missstand besteht in der Prophylaxe und Behandlung bei Schmerzen im Bewegungsapparat. Viele Schwangere leiden unter Rückenschmerzen, Leistenschmerzen oder Kribbeln und Wassereinlagerungen in den Armen und / oder Beinen. Hier ist die Osteopathie eine sehr gute, nebenwirkungsfreie Methode.

Die meisten privaten Krankenkassen erstatten die Kosten in der Regel in voller Höhe.

Infos zur Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen unter:
www.osteokompass.de